Schweizer Rüblitorte, Karottenkuchen

Während die meisten Kuchen frisch einfach am besten sind, muss eine Rüblitorte eine Nacht durchziehen dürfen. Dadurch bekommt sie ihre typische saftige Konsistenz und der Geschmack von Mandeln, Zimt und Zitrone kann sich perfekt entfalten. Auch am zweiten oder dritten Tag schmeckt ein Karottenkuchen immer noch saftig und lecker.

Der Ursprung des Karottenkuchens, auf Schweizerdeutsch Rüblitorte, liegt im Schweitzer Kanton Aargau an der deutschen Grenze. Dort eignen sich Boden und Klima so gut zum Karotten Anbau, dass die Gegend auch Rüblikanton heißt.

Die Zitronenschale im Teig kann auch durch den Abrieb einer unbehandelten Orange ersetzt werden.

Rezept für eine 26cm runde Springform oder eine 30cm Kastenform

Karottenkuchen / Schweitzer Rüblitorte, glutenfrei

  • 5 Eier
  • 250g Zucker
  • 1/2 unbehandelte Zitronenschale, abgerieben
  • 2 Esslöffel Kirschwasser (optional, ist aber lecker)
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 250g gemahlene Mandeln
  • 250g geriebene Karotten (Rüblis)
  • 50g Stärke (Mondamin)

  • Eier trennen und Eischnee schlagen
  • Eigelb, Zucker, Zimt, Zitronenschale, Salz und Kirschwasser cremig rühren (Volumen sollte sich verdoppeln)
  • frisch gemahlene Mandeln und geriebene Karotten unterheben
  • Eischnee unterheben
  • Teig in eine mit Backpapier ausgelegten, runden Springform, oder eine Kastenform füllen
  • im vorgeheizten Ofen bei 180°C etwa 45-50 Minuten backen

Ganache aus weißer Schokolade:

  • 200g kleingehackte, weiße Schokolade
  • 50g Sahne
  • Sahne und kleingehackte Schokolade in ein Mikrowellen-geeignetes Gefäß geben
  • 20 Sekunden erwärmen, danach gut umrühren und wieder 20 Sekunden erwärmen
  • so oft wiederholen bis man eine cremige, homogene Masse hat
  • den ausgekühlten Kuchen mit der Ganache überziehen, diese Ganache bleibt cremig
  • Wichtig: Schokolade darf nicht zu heiß werden, sonst wird sie fest und krümelig